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Welt-Pinguin-Tag: Verspätete Eier-Suche – VIDEO

ID: LCG19131 | 15.04.2019 | Kunde: leisure communications | Ressort: Chronik Österreich | Presseinformation

Watschelnde Pinguine © unsplash.com/Paul Carroll

Am Donnerstag, den 25. April 2019, wird der Welt-Pinguin-Tag gefeiert. Der Tag soll daran erinnern, dass die medial präsenten Vögel vom Aussterben bedroht sind.

Video zur Meldung auf https://www.youtube.com/watch?v=8IWcbIieR2E

Wien (LCG) – Kommendes Wochenende begeben sich die Österreicher wieder auf Ostereier-Suche. Egal ob beim Ostermarkt in Schönbrunn oder im Wiener Prater – überall wird nach begehrten Osternestern gesucht. Etwas verspätet und somit nicht ganz pünktlich zum Osterfest, begeben sich auch die Pinguine auf die Suche. Forscher auf der amerikanischen McMurdo-Station fanden heraus, dass die Kaiserpinguine in der Antarktis nach vielen Monaten auf See immer am 25. April zuverlässig zu ihren Brutplätzen im Norden zurückkehren. Anfangs glaubten die Forscher noch an einen Zufall, doch schnell erkannte man, dass diese Verlässlichkeit zum Wanderungsmuster der Pinguine passt. Der Welt-Pinguin-Tag war damit geboren und soll daran erinnern, dass die flugunfähigen Seevögel vom Aussterben bedroht sind.

Im Gegensatz zu den Österreichern, findet der Pinguin in seinem Nest natürlich keine bunten Eier. Kaiser- und Königspinguine brüten jeweils nur ein einziges Ei aus. Bei allen anderen Arten legen die Pinguinweibchen im Abstand von drei bis fünf Tagen zwei Eier in ein einfaches Nest. Die Eifarbe ist weiß oder sogar leicht grünlich.

Pinguine sind Gewohnheitstiere und passen sich an neue Gegebenheiten nur schlecht an. Die Veränderungen des Klimawandels zwingen den Pinguin allerdings häufig dazu, bei seiner Wanderung zu den Brutplätzen neue Routen einzuschlagen. Dies ist für die Tiere häufig enorm gefährlich und endet oft auch mit dem Tod.

Eine außergewöhnliche Reise

Eine ungewohnte Route wählte 2008 auch ein Pinguin aus dem Kölner Zoo. Bei einer Klassenfahrt hatte ein Schüler einen kleinen Pinguin kurzerhand in den Rucksack gesteckt und diesen bis in den Bus Richtung Heimat geschummelt. Aufgefallen war die Entführung, da der Schüler eine durchnässte Hose hatte. Was man erst für ein Malheur hielt, stellte sich später als der nasse Pinguin heraus, der schon den Rucksack des Jungen durchnässt hatte. Der kleine Pinguin wurde sofort zurück zu seinen Artgenossen in den Zoo gebracht.

Wer die entzückenden Tiere am Welt-Pinguin-Tag beobachten möchte, muss hierfür nicht nach extra Köln fahren. Im Tiergarten Schönbrunn können Humbold- und Königspinguine sowie der nördliche Felsenpinguin besucht werden.

Die beste Möglichkeit, den Ehrentag der entzückenden Vögel zu feiern, ist natürlich eine Spende an eine Organisation wie die Penguin Foundation auf Phillip Island in Australien (https://penguinfoundation.org.au). Mit einer Spende von nur zehn australischen Dollar (6,29 Euro) pro Monat, können echte Pinguin-Liebhaber einen der über 4.000 Kolonie-Bewohner adoptieren und zum Schutz der bedrohten Tierart beitragen. Dort ist auch täglich die bekannte „Penguin Parade“ zu bewundern, wenn die Zwergpinguine in den Abendstunden nach dem Fischen an Land watscheln.

+++ BILDMATERIAL +++
Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im Pressebereich auf https://www.leisure.at. (Schluss)

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