Sichere Gastfreundschaft: Tanner, Reisner und Wehrschütz über sicherheitspolitische Fragen – BILD
ID: LCG26228 | 29.09.2026 | Kunde: Rahimi & Rahimi | Ressort: Innenpolitik | Medieninformation
Auf Einladung von Unternehmer Ali Rahimi sprachen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Oberst Markus Reisner und ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz mit führenden Wirtschaftstreibenden über den aktuellen Stand der heimischen Streitkräfte und künftige Anforderungen an die umfassende Landesverteidigung.
Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank: © leisure communications/Christian Jobst
Wien (LCG) – Eine Diskussion in einem Umfeld abseits von politischen Bühnen, Kameras und Kasernen ist wichtiger denn je: Es geht in den geopolitisch herausfordernden Zeiten nicht nur um militärische, sondern auch um intellektuelle und geistige Landesverteidigung. Mit dieser Überzeugung begrüßen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Unternehmer Ali Rahimi zum gemeinsamen Dialog im Palais Széchényi mit Oberst Markus Reisner (Theresianische Militärakademie) und Oberstleutnant der Miliz und ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz.
Vor einigen Jahren hatte das österreichische Bundesheer nur großartige Soldaten. Heute rüsten die Streitkräfte mit einem verdoppelten Verteidigungsbudget im Vergleich zu 2019 in der Luftverteidigung nach und investieren in Drohnen beziehungsweise deren Abwehr. Vorausschauende Experten wie Wehrschütz haben die frühzeitige Beschäftigung mit der Technologie angetrieben und ein neues Verständnis für umfassende Landesverteidigung geschaffen. Wirtschaftstreibende bezeichnet die Bundesministerin als „Informationsoffiziere“, die wesentlich zum intellektuellen Diskurs und zur objektiven Einordnung geopolitischer Entwicklungen und deren Konsequenzen beitragen.
Umfassende Landesverteidigung aus Liebe zum Land
„Mit der Waffe in der Hand treten wir nicht gegen etwas an, sondern treten für unser System, unsere Werte und unsere Demokratie ein. Die Bereitschaft zur umfassenden Landesverteidigung basiert auf der Liebe zu unserem Land“, ist Tanner überzeugt.
„Österreich hat bestens ausgebildete Offiziere von der Leine gelassen. Auf YouTube hat rot-weiß-rote Expertise 21 Millionen Klicks erreicht und sich als inhaltliche Benchmark positioniert“, betont Reisner. „Als Republik muss sich Österreich auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen, die hoffentlich nie eintreten werden. Die Republik muss wieder an ihr Bundesheer glauben – und dafür gibt es noch einiges zu tun:“
„Der intensive Dialog von Wirtschaft, Politik und Bundesheer ist die Voraussetzung, um Landesverteidigung als Gesellschaft umfassend und partnerschaftlich als gemeinsames Ziel zu denken“, meint Rahimi.
Drohnenentwicklung: Österreich ist technologisch am Puls und regulatorisch zu langsam
Drohnen sind nicht nur evolutionär unterwegs, sondern vollautomatisch, während selbst Big-Tech-Firmen vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz warnen. Reisner berichtet von extrem kurzen Evolutionszyklen in der Ukraine, die nur zwei Monate dauern, während Reisner die lange dauernden Beschaffungszyklen in Westeuropa erwähnt. Technologisch ist die Theresianische Militärakademie auch in der Entwicklung und im Bau von Drohnen in der Lage, Schritt zu halten. Hindernisse gründen häufig in der Bürokratie: Fehlende Luftfahrzeuggenehmigungen reduzieren die Geschwindigkeit zwischen Entwicklung und Einsatz. In Übungen ist Österreich so weit, die Qualität der Kriegsführung in der Ukraine abzubilden, wobei dem elektromagnetischen Feld besondere Beachtung zukommt: beispielsweise im Umgang mit Mobiltelefonen als potenziellem Gefahrenfaktor.
Aus Lehren des Ukraine-Kriegs gewinnt der Schutz der kritischen Infrastruktur an Relevanz, der durch die Zusammenarbeit der Bundesministerien für Landesverteidigung und Inneres gewährleistet werden kann. Dazu braucht es gesetzliche Klärungen, damit beispielsweise die Exekutive Drohnen abwehren kann.
„Wir erleben die Robotisierung als künftige Form der Kriegsführung. Technologie kämpft gegen Technologie, bevor der Mensch ins Spiel kommt“, berichtet Wehrschütz aus der Praxis.
„Die bestehende Form der Streitkräfte muss um technologische Komponenten erweitert werden. Panzer wird es weiterhin brauchen. In der Bedrohung durch Drohnen werden sie durch innovative Systeme wie Skyranger bestückt werden müssen“, so Reisner. „Elon Musk rüstet im Weltraum auf und die restliche Welt im Informationsraum und Cyber Space. Bedrohungen entwickeln sich laufend weiter“, erklärt Reisner.
Wirtschaft im Dialog mit Politik und Streitkräften
Zum inspirierenden Netzwerkabend begrüßt Rahimi im einladenden und an diesem Abend besonders sicheren Palais Széchényi unter anderem: Lidia Baich (Geigerin), Helmut Bernkopf (Oesterreichische Kontrollbank), Reinhard Binder (Robin Consult), Philipp Bodzenta (The Coca-Cola Company), Bettina und Johann Breiteneder (Breiteneder Immobilien), Johannes Bruckenberger (ORF), Cornelia Doma (ProSiebenSat.1 PULS 4), Christine Dornaus (Bundesimmobiliengesellschaft), Toni Faber (Dompfarrer), S.E. Art Fisher (U.S. Embassy), Gerald Ganzger (Lansky, Ganzger & Partner), Bettina Glatz-Kremsner (Unternehmerin), Robert Glock (Unternehmer), Richard Grasl (Kurier Medienhaus), Thomas Gruber (ProSiebenSat.1 PULS 4), Elisabeth Gürtler (Hotel Sacher), Jürgen Hofer (Manstein Zeitschriftenverlag), Gerda Holzinger-Burgstaller (Erste Bank), Inge Klingohr (Interspot), Johanna und Karl Kolarik (Schweizerhaus), Georg Kraft-Kinz (Kraft Kinz Kraft), Atil Kutoglo (Designer), Johann Kwizda (Kwizda Holding), Alexander Langgruber (Yield Public Relations), Gabriel Lansky (Lansky, Ganzger & Partner), Martin Lenikus (Lenikus Unternehmensgruppe), Carola Lindenbauer (Künstlerin), Markus Mair (Styria Media Group), Kurt Mann (Der Mann), Ernst Minar (John Harris), Christian Rainer (Medienexperte), Maria Rauch-Kallat (Bundesministerin a.D.), Gerald Schweighofer (Timber Group), Steinbruch), Karl-Heinz Strauss (Porr), Christian Töltl (IFP Wiener Neustadt) oder Sigi Wolf (Unternehmer).
Für Bundesministerin Tanner gabe es von Wehrschütz ein besonderes „Gastgeschenk“ aus der Kriegspraxis: Eine Anti-Drohnenpistole aus einem 3D-Drucker aus der Ukraine.
Weitere Informationen auf rahimi.at
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