Rund um das Kernthema Digital Fairness entwickelt sich der ehemalige Programmatic Day weiter und findet als zentrale Konferenz der heimischen Digitalwirtschaft am 27. August 2026 statt.
Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank: © iab austria/Katharina Schiffl
Wien (LCG) – Nach fünf erfolgreichen Jahren entwickelt das interactive advertising bureau den Programmatic Day deutlich weiter. Als iab Conference Day widmet sich die Konferenz den wesentlichen Fragestellungen der digitalen Kommunikationswirtschaft und geht damit einen großen Schritt von der spezifischen Fachveranstaltung zur breiten Diskussionsbühne weiter. Erstmals beteiligen sich mit Gertraud Auinger-Oberzaucher (NEOS), Nico Marchetti (Volkspartei) und Sigrid Maurer (Die Grünen) auch politische Stakeholder an der Tagung der größten Interessenvertretung der Digitalwirtschaft. Drei hochkarätig besetzte Panels, Keynotes von internationalen Experten und praxisnahe Best-Case-Präsentationen markieren die Eckpfeiler des Programms, das sich bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats dem Thema „Digital Fairness“ und weiterhin Aspekten der programmatischen Werbung widmet.
„Digitalisierung, digitale Kommunikation und Künstliche Intelligenz sind Themen, die alle Bereiche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bewegen. Mit dem iab Conference Day schaffen wir eine neue Diskursplattform, die lösungsorientierte Ansätze fördern und die Wissensbasis verbreitern will“, kündigt iab-austria-Präsident Hannes Wurzwallner (cptr Austria) an.
„Mit dem iab Conference Day bietet sich das interactive advertising bureau als Diskussionsplattform für Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen an, um gemeinsam an einem vitalen und souveränen Digitalstandort zu arbeiten und Dialog, statt Silodenken zu ermöglichen“, sagt iab-austria-Vizepräsidentin Rut Morawetz.
„Der iab Conference Day schafft Vernetzung und durch die internationale Beteiligung einen Blick über den heimischen Tellerrand. Vielseitige Positionen aus der Digitalwirtschaft formen einen Blick auf das große Ganze, der Meinungs- und Entscheidungsfindungsprozesse anregen soll“, kommentiert Philip Miro (ORF-Enterprise, Programmverantwortlicher und Leiter der Arbeitsgruppe Events im iab austria.
Der deutsche Medienwissenschaftler Martin Andree widmet sich bei seinem Auftritt in Wien aktuellen Marktstrukturen, der Rolle der Big-Tech-Plattformen und der Zukunft der Plattformökonomie. Dimitris Beis (IAB Europe) wird die aktuelle europaweite Studie des IAB Europe zu Künstlicher Intelligenz vorstellen. Bei einem abschließenden Kamingespräch wird ÖVP-Mediensprecher und Abgeordneter zum Nationalrat Nico Marchetti die Erkenntnisse des Tages aus politischer Sicht einordnen.
Wie fairer Wert in einer zunehmend durch Künstliche Intelligenz automatisierten Arbeitswelt definiert und wie Technologie die Bewertung von Leistung, Qualität und Wertschöpfung verändern wird, diskutieren unter anderem Anna Benda (Achtzehn Grad), Barbara Klinser-Kammerzelt (Magenta Telekom) und Andreas Vretscha (WPP Media) mit Julia Eisner (Women in AI). Unter dem Titel „Faire Leistung, unsichtbare Arbeit – Wert, Preis und Qualität (in der KI-Ära) neu verhandeln“ erörtern sie die KPI- und Vergütungsmodelle der Zukunft – und damit Fragen, die für die gesamte Wirtschaft entscheidend sein werden.
Christoph Gabriel (Mediamarkt), Markus Huber (Refurbed) und Thomas Ilk (Bacon & Bold) begeben sich mit weiteren Diskussionsteilnehmern auf die Suche nach den Kennzahlen der Zukunft und beleuchten Szenarien für Measurement, Attribution und Benchmarking. Das Panel versucht die Fragestellung zu beantworten, welche Kennzahlen in einer Welt, die von Künstlicher Intelligenz, Plattformökonomie und fragmentierter Mediennutzung für Entscheidungsträger hilfreich sind und welche als „Reporting-Übergepäck“ an Bedeutung verlieren werden.
Vor dem Hintergrund der überbordenden Marktmacht der Big-Tech-Plattformen skizzieren Gertraud Auinger-Oberzaucher (NEOS), Sigrid Maurer (Die Grünen) und Michael Prüwasser (Der Standard) sowie Medienwissenschaftler Martin Andree im Gespräch mit Thomas Peruzzi (P-Hold) aus der Arbeitsgruppe Public Affairs des iab austria Szenarien für nationale Publisher und deren Vermarkter sowie erforderliche politische Rahmenbedingungen für einen souveränen Medien- und Digitalstandort.
Die Panels werden in den nächsten Wochen noch um weitere Speaker ergänzt.
Praxisnahe Einblicke in aktuelle Cases geben bei den Live-Demos unter anderem Aleph, Gewista, Nexoya und RTL AdAlliance.
Tickets für den iab Conference Day sind bereits ab 119 Euro (exkl. USt) für iab-austria-Mitglieder und 159 Euro (exkl. USt) für Nichtmitglieder erhältlich. Im Anschluss an den Konferenztag im Hyatt Regency Vienna findet das traditionelle Sommerfest des iab austria in der „Wiener Cucina“ statt. Dafür können Nichtmitglieder ebenfalls Karten um 59 Euro (exkl. USt) aus einem limitierten Kontingent erwerben. Das Programm und die Speaker werden laufend erweitert. Aktuelle Informationen finden sich auf iab-austria.at
Mit über 200 Mitgliedern aus allen Teilbereichen (Verlagshäuser und Medienunternehmen, Werbetreibende, Agenturen, technische Dienstleister und Start-ups) ist das iab austria die größte unabhängige Interessenvertretung der österreichischen Digitalwirtschaft. Das iab austria entwickelt im Dialog der spezialisierten und vernetzten Arbeitsgruppen mit allen Stakeholdern holistische Sichtweisen und vertritt die Interessen der gesamten Digitalwirtschaft konsensual. Um den Digitalstandort zu stärken, entwickelt das iab austria technische und rechtliche Standards sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme, fördert den Wissensaustausch durch Veranstaltungen und Publikationen, veranstaltet mit dem iab webAD den wichtigsten Preis der Digitalwirtschaft und vertritt die politischen Interessen auf nationaler und europäischer Ebene. Weitere Informationen auf iab-austria.at
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