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In Wien mit dem Eurofighter Typhoon mit Überschall durchstarten – BILD

ID: LCG19065 | 07.03.2019 | Kunde: Vienna Flight | Ressort: Chronik Österreich | Medieninformation

Eurofighter Typhoon der Österreichischen Luftstreitkräfte © Bundesheer/Markus Zinner

Simulatorzentrum Vienna Flight bietet den ersten zivilen Full-Motion-Simulator des modernen Jets. Ab 65 Euro können alle Aviatik-Fans mit virtuellen 35.000 PS in luftige Höhen aufsteigen.

Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank: © Vienna Flight

Wien (LCG) – Der Eurofighter Typhoon zählt zu den modernsten Entwicklungen des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Er ist das Rückgrat zahlreicher europäischer und internationaler Luftstreitkräfte und wird auch vom österreichischen Bundesheer zur Lauftraumüberwachung eingesetzt. Unter anderem sorgt er bei Großereignissen wie der UEFA Fußball EM, beim Weltwirtschaftsforum in Davos oder während der EU-Ratspräsidentschaft für Sicherheit über den Wolken. Erstmals kann nun jeder Flugbegeisterte mit dem Eurofighter abheben und die fortschrittliche Technik des Jets realitätsnah erleben. Im Wiener Simulatorzentrum Vienna Flight ist der erste zivile Full-Motion-Simulator Europas beheimatet. Auf sechs Bewegungsachsen, mit einem realistischen Cockpit und ausgefeilter Virtual-Reality-Technik sorgt er für ein Fluggefühl, das selbst echte Piloten beeindruckt.

„Der Eurofighter ist modernste europäische Technik. Der Jet ermöglicht ein herausragendes Flugerlebnis mit Überschallgeschwindigkeit. Die tiefgehende Software des Simulators gibt einen Einblick in die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Sowohl Hobby-Piloten als auch geübte Vielflieger haben erstmals die Möglichkeit, ein militärisches Fluggerät hautnah zu erleben“, sagt Vienna-Flight-Eigentümer Gerhard Lück.

Mit Überschallgeschwindigkeit auf ziviler Mission

Der einzige zivile Eurofighter-Simulator außerhalb militärischer Trainingseinrichtungen ermöglicht auch reale Einsatzmanöver, wie sie bei den österreichischen Luftstreitkräften an der Tagesordnung stehen. Die detailgetreue Simulation der österreichischen Geographie erlaubt Starts vom Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg und Überflüge, von wo aus beispielsweise der Luftraum über Wien überwacht werden kann. Auch ziviler Flugverkehr wird simuliert und kann im Rahmen einer Mission identifiziert werden, wie dies im realen Leben etwa bei Funkausfällen passiert. Der Eurofighter von Vienna Flight ist auch nachtflugtauglich und verfügt über ein Pirate-Infrarot-Zielerfassungssystem. Der Jet ist jedoch nicht bewaffnet und ausschließlich für zivile Missionen konfiguriert.

„Wie auch bei den Simulatoren für Boeing 737-800 NG, Airbus 320 und Bell 206 möchten wir das reale Flugerlebnis darstellen und Interessierten einen Einblick in den Arbeitsalltag der Piloten geben. Vienna Flight hat sich bewusst für die zivile Ausstattung des Eurofighters entschieden. Die Abbildung von Technik, Systemtiefe und Flugeigenschaften soll im Vordergrund stehen“, betont Lück.

Sechs Achsen und 360-Grad-Rundum-Sicht

Für ein atemberaubendes Gefühl vom Start bis zur Landung sorgt das Zusammenspiel einer komplexen Computertechnik. Das Cockpit selbst ist auf einer professionellen 6-DOF-Motion-Plattform angebracht, die Bewegungen um alle sechs Achsen ermöglicht und Flugbewegungen in Echtzeit spürbar macht. Für den 360-Grad-Blick sorgt eine HTC-Vive-Pro-Virtual-Reality-Brille, die sowohl das Cockpit als auch die Außenwelt samt Tageszeiten und Wetterbedingungen gestochen scharf und in 3D darstellt. Die Bedienung des Eurofighters erfolgt über Hi5-Virtual-Reality-Handschuhe. Mit ihnen können alle Schalter im Cockpit, Schubhebel oder Fahrwerk bedient werden.

Je nach Vorkenntnissen und Wünschen der Eurofighter-Piloten kann zwischen simpler Flugsimulation und tiefgehender Systemsimulation unterschieden werden. Wer einfach mal den Nachbrenner starten und mit Überschallgeschwindigkeit über die Alpen fliegen will, kommt ebenso auf seine Kosten wie erfahrene Piloten, die ihre Mission mit Navigationssystemen und exakten Flugparametern fliegen wollen.

In der Wahl der Mission sind die Piloten vollkommen frei: Je nach Wunsch können Starts und Landungen geübt, der Luftraum über Österreich kontrolliert oder sogar komplexe Anflüge auf Flugzeugträger trainiert werden.

Ab 65 Euro mit dem Eurofighter abheben

Bereits ab 65 Euro geht es mit dem Eurofighter Typhoon für 30 Minuten über die österreichische Alpenlandschaft. Alle Flüge mit dem neuen Jet-Simulator von Vienna Flight beinhalten ein 30-minütiges Briefing, bei dem die Systeme und Steuerungselemente ausführlich erklärt werden und der bevorstehende Flug im Detail besprochen wird. Nach dem Flug – standardmäßig können 30 oder 60 Minuten reine Flugzeit gebucht werden – gibt es noch ein kurzes Debriefing, um den Flug und noch offene Fragen zu besprechen. Ein Zertifikat sowie ein Cockpit-Foto sind im Preis ebenso inkludiert wie ein Begrüßungsdrink. Das einstündige Flugerlebnis ist bereits um 129 Euro zu buchen.

Piloten für den Eurofighter bei Vienna Flight müssen mindestens zwölf Jahre alt sein, über eine Körpergröße zwischen 150 und 190 Zentimetern verfügen und dürfen nicht mehr als 95 Kilogramm wiegen.

Über Vienna Flight

Vienna Flight ist ein professionelles Simulatorzentrum im zweiten Wiener Gemeindebezirk und wurde von Gerhard Lück gegründet. Es verfügt über zwei Fixed-Base-Simulatoren für die Modelle Boeing 737-800 NG und Airbus 320. Sie gehören zu den meistgenutzten Kurz- und Mittelstreckenmodellen und bilden das Rückgrat der Flotten von Austrian Airlines, Lufthansa, Ryanair und vielen anderen europäischen und internationalen Airlines. Die Simulatoren werden von Luftfahrtgesellschaften im Zuge der Pilotenrekrutierung und -ausbildung genutzt. Ein Helikopter-Simulator für Bell 206 ergänzt das Angebot. Seit März 2019 verfügt Vienna Flight auch über den ersten zivilen Full-Motion-Simulator für Eurofighter Typhoon. Sämtliche Simulatoren können von Interessierten und Luftfahrbegeisterten gemietet werden. Weitere Informationen auf https://viennaflight.at.

+++ BILDMATERIAL +++
Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im Pressebereich auf https://www.leisure.at. (Schluss)

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