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AmCham Talks: Tristan Horx über Glokalisierung und soziale Mobilität – BILD/VIDEO

ID: LCG19019 | 25.01.2019 | Kunde: AmCham - American Chamber of Commerce | Ressort: Wirtschaft Österreich | Presseinformation

AmCham Talks im Hilton Vienna Plaza: Tristan Horx, Tatjana Oppitz und Martin Brodey © Roland Rudolph

Tristan Horx blickt mit der American Chamber of Commerce beim ersten Business Breakfast des Jahres im Hilton Vienna Plaza in die Zukunft.

Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank: © leisure communications/Roland Rudolph

Video zur Meldung auf https://www.youtube.com/watch?v=MkuyQYFwbAE

Wien (LCG) – „Wirtschaftliche Weichenstellungen können nur mit dem richtigen Verständnis für gesellschaftliche Entwicklungen durch die Digitalisierung getroffen werden“, begrüßt AmCham-Vorstandsmitglied Tatjana Oppitz (Wirtschaftsuniversität Wien) zum ersten Business Breakfast der American Chamber of Commerce in Austria im Jahr 2019 im Hilton Vienna Plaza. Wohin sich die Gesellschaft in Zeiten der Hyperdigitalisierung entwickelt und welche Trends die Wirtschaft prägen werden, zeigt Zukunftsforscher Tristan Horx (Zukunftsinstitut) auf.

Trends evozieren Gegentrends

Horx warnt davor, temporäre Hypes mit Megatrends zu verwechseln, die nachhaltige Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens haben. Konnektivität und Individualität sind für den Zukunftsforscher aktuelle Megatrends, die auf den menschlichen Grundbedürfnissen beruhen und durch die Digitalisierung auf eine neue Ebene gehoben werden. Jeder Trend erzeuge eine Gegenbewegung, führt Horx am Beispiel von Ernährungstrends aus: Der Vegan-Bewegung steht eine wachsende Fan-Gemeinde für hochwertigen Fleischkonsum gegenüber. Als Schnittmenge formen sich neue Phänomene wie etwa „Flexitarierer“.

Biografien verlaufen heute nicht mehr linear: Während in früheren Jahrzehnten das Berufsleben nach der Ausbildung begann, ist lebenslanges Lernen beispielsweise durch Postgraduate-Programme und notwendige Weiterbildung durch technologische Entwicklung Realität geworden. Dadurch kommt es zu einem Verschwimmen der Grenzen zwischen den Generationen, die früher durch elementare Ereignisse wie Weltkriege in klar differenzierbare Kohorten eingeteilt werden konnten. Früher wurden Menschen in bestehende Gemeinschaften, die durch gesellschaftliche Trends wie etwa die legendäre „68er-Revolution“ geformt wurden, geboren. Heute müssen sich Individuen Gemeinschaften formen.

Glokalisierung vereint das Beste aus lokalen Wurzeln und grenzenloser Vernetzung

Als Schnittmenge zwischen Globalisierung und einem starken Wunsch nach lokalen Wurzeln bildet sich die „Glokalisierung“, die durch das Internet ermöglicht wird. Firmen entwickeln sich zu internationalen Netzwerken, die von lokalen Kompetenzen der Mitarbeiter in den einzelnen Ländern profitieren.

Auf der Welt entwickeln sich aktuell 50 Megacity-Cluster mit jeweils über 25 Millionen Einwohnern, die mit Stadtstaaten vergleichbar sein werden. Für Horx ist ein Welt-Parlament der Bürgermeister dieser Megacities ein Beispiel für diese neue Weltordnung.

„Soziale Mobilität wird zu einer Kernfrage des gesellschaftlichen Erfolgs“, fasst Horx zusammen.

Zukunft zum Frühstück

Zum ersten Business Breaktfast des Jahres begrüßte die American Chamber of Commerce in Austria im Hilton Vienna Plaza unter anderem Hendrik Bremer (PwC Strategy&), Martin Brodey (DORDA Rechtsanwaälte), Martin Butollo (Commerzbank), Joahnnes Dobretsberger (Oracle), Joseph Eisen (American International School), Wolfgang Fenkart-Fröschl (Western Union International Bank), Egbert Fleischer (Bawag Group), Bianca Glos (CBRE), Julia Rauner-Guerrero (U.S. Embassy), Werner Kindl (Bisnode), Charles LaFond (Into Results), Tanja Lahaye (Randstad), Claudia Marek (Boston Scientific), Oliver Stamm, Helmut Oszvald (IBM), Ferdinand Piatti (BDO), Carina Pliss (Palais Hansen Kempinsky), Julian Probst (Procter & Gamble), Bernhard Syeringer (MRV Research), Angelika Sommer-Hemetsberger (Oesterreichische Kontrollbank), Linda Villarreal-Paierl (Unternehmensberaterin), Elisabeth Thun-Hohenstein (TNS Networking Services), Brigitte Trattner (Hotel Intercontinental), Fabrizio Vismara (Oracle), Maximilian Wald (Procter & Gamble), Sarah Wared (Wolf Theiss) und Claudia Witzemann (weXelerate Innovation Hub).

Über Tristan Horx

Tristan Horx ist mit der Trendforschung in der Zukunftsforscher-Familie Horx aufgewachsen. Er betreibt Zukunftsforschung aus Sicht der Jugend und kombiniert dabei Sozial- und Kulturanthropologie mit seinen Erfahrungen in einer immer komplexer werdenden Welt. Digitalisierung, Lifestyle, Globalisierung und Generationenwandel sind in seinen Vorträgen und den Gesprächen mit den Gästen seines Podcasts „Treffpunkt Zukunft“ ebenso Thema wie seine größte Leidenschaft: Die Zukunft von Politik und Medien. Weitere Informationen auf https://www.tristan-horx.com.

Über das Zukunftsinstitut

Das Zukunftsinstitut wurde 1998 gegründet und hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland von Anfang an maßgeblich geprägt. Heute gilt das Unternehmen als einer der einflussreichsten Think-Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung. Das Forscher- und Beraterteam geht in seiner Arbeit der Frage nach, welche Veränderungen – welche Trends und Megatrends – unsere Gegenwart prägen und welche Rückschlüsse sich daraus für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft schließen lassen? Oberstes Ziel ist es, den Wandel begreifbar zu machen und Zukunft als Chance zu verstehen. Auf Basis von Trendanalysen und Studien sowie eigens entwickelten Methoden werden Potenziale aufgezeigt, die sich aus Veränderungsprozessen ergeben, um Unternehmen und Entscheidern dabei zu helfen, zukunftsweisende Strategien und Innovationen zu entwickeln. Weitere Informationen auf https://www.zukunftsinstitut.de.

Über die American Chamber of Commerce in Austria (AmCham Austria)

Die American Chamber of Commerce in Austria setzt sich als privatwirtschaftlich organisierte U.S. Handelskammer in enger Zusammenarbeit mit der U.S. Diplomatie für den Ausbau der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten ein. Als aktive Interessensvertretung repräsentiert sie US-Unternehmen, die am österreichischen Markt aktiv sind, und unterstützt österreichische Unternehmen bei ihren Erfolgen in den Vereinigten Staaten. Als Business-Enabler fördert sie die transatlantische Zusammenarbeit und vernetzt gemeinsame Wirtschaftsinteressen. Weitere Informationen auf http://www.amcham.at.

+++ BILDMATERIAL +++
Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im Pressebereich auf https://www.leisure.at. (Schluss)

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