Stars, musikalische Entdeckungen, kreative Formate: Der Musikverein Graz präsentiert seine 212. Saison 2026/27 – BILD/VIDEO
ID: LCG26045 | 18.03.2026 | Kunde: Musikverein Graz | Ressort: Kultur Österreich | APA-OTS-Meldung
Intendant Michael Nemeth stellte am Mittwochabend das Programm der 212. Musikvereins-Saison vor.
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Graz (LCG) – Bei der Programmpräsentation im Stefaniensaal stellte Intendant Michael Nemeth das Programm der Saison 2026/27 vor. Begleitet wurde Abend von Sängern des Opernstudios der Wiener Staatsoper, im Anschluss spielte das Günther Brück Latin Jazz Quartett im Foyer auf.
Die Programmschwerpunkte: Klanggewaltige Naturstimmungen von Mahler bis Fazıl Say
In den Konzerten des Orchesterzyklus wird das Thema der Verbindung von Musik und Natur auf vielfältige Weise beleuchtet.
„Musik und Natur sind seit jeher tief miteinander verwoben und sorgen (frei nach Goethe) für Ruhe und Besinnung. Im Orchesterzyklus der Saison 2026/27 greifen wir diese Thematik auf und präsentieren Werke aller Epochen zu diesem Thema. Mahlers 3. Symphonie, in der ‚die ganze Natur eine Stimme‘ erhält, pastorale Stimmungen in Dvořáks Ouvertüre ‚In der Natur‘ und der Fünften Symphonie, Fazıl Says Klavierkonzert ‚Mother Earth‘ oder auch Schumanns ‚Frühlingssymphonie‘ sind Sinnbild für naturgewaltige Klangpracht und aufbrausende Gefühlswelten“, so Intendant Michael Nemeth.
Mozart-Fest und Beethoven-Reihe
Im Beethovenjahr 2027 erklingen im Musikverein Graz zyklusübergreifend bekannte und weniger bekannte Werke des Bonner Meisters. Dem gegenüber steht ein Schwerpunkt auf Wolfgang Amadeus Mozart.
„Wir möchten die Wiener Klassik in breiter Klangvielfalt zeigen und aus vielfältigen Perspektiven beleuchten. Daher stellen wir Beethovens Werken auch jene Mozarts gegenüber, unter anderem im Rahmen eines facettenreichen Mozart-Fests mit Adam Fischer, einem Kammerkonzert ‚Mozart. Ernsthaft?‘ des Ensembles Colloredo und einem Überraschungskonzert der Philharmonix. Beethoven als Jahresregent feiern wir mit einer Reihe an Konzerten mit dem Bruckner Orchester Linz, dem Janoska Ensemble, Rudolf Buchbinder oder dem Quatuor Ébène“, sagt Nemeth.
Neuentdeckungen vom Barock bis zur Moderne
Repertoirevielfalt, Nachwuchsförderung und Innovation gehören seit Jahren zum künstlerischen Selbstverständnis des Musikvereins. In jeder Saison gibt es daher Uraufführungen und musikalische Endeckungen, etwa von Komponistinnen. Gefeiert wird 2026/27 zudem das zehnjährige Bestehen des Landesjugendsinfonierochesters Steiermark.
„Auf unseren Entdeckungsreisen begegnet das Publikum den Komponistinnen Maddalena Lombardini Sirmen, Lera Auerbach oder Rebecca Clarke und Neuem von Friedrich Cerha, Erkki-Sven Tüür bis Wolfgang Rihm. Unsere beliebte Reihe ‚Klassik um 6‘ lädt zu Klangexpeditionen in außergewöhnlicher Besetzung von Salieri über Britten bis Copland oder Groovigem mit BartolomeyBittmann. Unsere kreativen Vermittlungsprogramme und erfrischenden Formate wie ‚Cuban Christmas‘ mit anschließendem Dance Club öffnen neue Räume der Begeisterung und musikalischer Exzellenz für alle“, betont Nemeth.
Die Konzertzyklen
Hochkarätige Festkonzerte
Placido Domingo und María José Siri mit Zarzuela-Musik und Verdi-Arien, Rudolf Buchbinder mit Beethoven-Klaviersonaten oder das Landesjugendsinfonieorchester Steiermark mit Smetanas „Moldau“: die Festkonzerte schlagen den Bogen von steirischer Exzellenz bis zu internationalen Stars.
Internationale Orchester mit Symphonik von Mozart bis Mahler
Der Orchesterzyklus bietet fünf Doppelkonzerte renommierter internationaler Klangkörper sowie die traditionellen fünf Doppelkonzerte mit den Grazer Philharmonikern. Zu Gast sind das Estonian National Symphony Orchestra unter Olari Elts mit Dvořáks 9. Symphonie, das Bruckner Orchester Linz unter Francois Leleux mit Beethovens Violinkonzert und der „Eroica“, das ORF RSO Wien unter Markus Poschner mit Strawinskys „Sacre“, das Danish Chamber Orchestra unter Adam Fischer mit Mozarts Fagottkonzert und der „Jupitersymphonie“ sowie die Brünner Philharmoniker unter Dennis Russell Davies mit Pianisten Fazıl Say. Hochkarätig auch die Konzerte der Grazer Philharmoniker: Griegs Klavierkonzert mit Rudolf Buchbinder, Beethovens 5. Klavierkonzert unter Emmanuel Tjeknavorian, Mozarts Klarinettenkonzert mit Daniel Ottensamer, Mahlers 3. Symphonie unter Vassilis Christopoulos und ein Schumann-R. Strauss-Programm mit Oboisten Albrecht Mayer.
Dreimal Kammerorchester & Jazz Lounge ab 18 Uhr
In den Philharmonischen Soiréen geben die Grazer Philharmoniker ab 18 Uhr einstündige, moderierte Konzerte im Kammermusiksaal. Nach den Konzerten beschließt eine einstündige Jazz Lounge mit Studierenden der Grazer Kunstuniversität im Foyer den Abend. Vassilis Christopoulos dirigiert Dvořáks „Streicherserenade“, Rising Star Katharina Morin leitet Musik von Mozart und Salieri (unter anderem die aus Opernouvertüren zusammengestellte Sinfonie „La Veneziana“), das Duo BartolomeyBittmann gestaltet einen Abend mit jazzig-groovigen Eigenkompositionen.
Große Namen im Kammermusik-Zyklus
Zu erleben sind das Colloredo-Ensemble mit Mozart-Serenaden, das Jerusalem Quartet mit Mozart, Bartók und Ravel, das Janoska-Ensemble mit Beethoven, das Trio Orelon mit Schuberts B-Dur-Trio, das Trio Brontë mit Trios von Fauré und Schubert, Boris Brovtsyn, Alexandra Goloubitskaia und István Várdai mit russischen Trios sowie das Quatuor Ébène mit Beethoven. Beim zweiten Konzert der Reihe „Hidden Harmonies“ werden Quartette von Maddalena Lombardini Sirmen, eine Sonate der Zemlinsky-Schülerin Johanna Müller-Hermann sowie ein Klaviertrio Lera Auerbachs vorgestellt.
Solistenkonzerte
In „Cuban Christmas“ verbindet das Ensemble Sarahbanda Bach, Mozart und Weihnachtslieder mit der puren Lebensfreude von Salsa und Co, gefolgt von einer Cuban Dance Party mit DJ Timbero im Foyer. Außerdem zu erleben: Organistin Anna Lapwood mit Orgelliteratur und eigenen Filmmusik-Arrangements, die Brüder Andreas und Daniel Ottensamer mit einer Hommage an das Klarinetten-Ensemble The Clarinotts, sowie die Philharmonix mit dem Überraschungskonzert „Surprising Mozart“.
Liederabende: Von Schuberts „Winterreise“ bis zur Verdi-Arie
Zu Gast sind Klaus Florian Vogt (Schuberts „Winterreise“), Patrizia Nolz (Mahler, R. Strauss), Lisette Oropesa (Rossini bis Verdi), Francesco Meli und Luca Salsi (Verdi) und Jonathan Tetelman (Tosti und mehr).
Gesangswettbewerb Young Voices Alpe Adria – die Stimmen von morgen im Musikverein
Um jungen Talenten eine Bühne zu geben wurde 2024 in Kooperation mit dem Johann Joseph Fux Konservatorium Graz ein neuer Gesangswettbewerb ins Leben gerufen. 54 Sänger aus 23 Nationen präsentierten sich bei der ersten Edition des Wettbewerbes vor einer namhaften Jury. Vom 25. bis 28. August 2026 findet die zweite Edition des Wettbewerbes statt. Bewerben können sich über die Webseite des Musikvereines bis 10. Juni 2026 Sänger aus aller Welt, die nach dem 1. Jänner 1998 und vor dem 31. Dezember 2006 geboren sind.
Das Vermittlungs-Angebot
Familienkonzerte von Fußball bis Weltraum
Für Kinder ab fünf Jahren präsentiert Marko Simsa im Oktober 2026 die schönsten Hits von Mozart, lädt Theresa Winkler im Februar 2027 zu „Anpfiff“, einem interaktiven Fußballkonzert, und begibt sich das Posaunenquartett „Trombone Attraction“ im April 2027 auf eine intergalaktische Mission.
Musikverein Graz für Schulen
Für Schulklassen gibt es Workshops zu Musikvereins-Konzerten, Probenbesuche, Hausführungen sowie einstündige Vormittagskonzerte. Angeboten werden von Musikvermittlern moderierte Programme: Mozart mit Marko Simsa und ein Fußball-Mitmachkonzert für die erste bis fünfte Schulstufe, „Trombone Attraction“ zum Thema Weltraum für die dritte bis siebte Schulstufe, das LJSO Steiermark mit Smetanas „Moldau“ für die fünfte bis achte Schulstufe sowie „Cuban Christmas“ und „Rocking Ludwig“ mit dem Bruckner Orchester Linz für die achte bis zwölfte Schulstufe.
Musikverein plus – Angebote, um Klassik hautnah zu erleben
Öffentliche Proben der Grazer Philharmoniker (Probe:Hören) und Führungen durch das Haus bieten Einblicke hinter die Kulissen des Musikvereins. Die Stars von morgen sind beim „Musikalischen Aperitif“ (Kurzkonzerte vor Abo-Konzerten) und den Jazz Lounges der Reihe „Klassik um 6“ zu erleben. Vor ausgewählten Konzerten werden 15-minütige Einführungen mit Experten oder mit den ausführenden Künstlern angeboten.
Über den Musikverein Graz
In der 211. Saison 2024/25 erlebten rund 31.000 Besucher insgesamt 48 Konzerte. Der Musikverein zählt rund 2.100 Mitglieder und verkauft jährlich 2.300 Abonnements. Informationen und Tickets auf musikverein-graz.at
Tickets für die Programm-Highlights des Musikvereins Graz sind auch über das neue Klassik-Portal von Eventim Austria auf klassikticket.at erhältlich.
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