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Grün-rote Koalition in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation versagt bei Kollektivvertrags-Verhandlung

ID: LCG17081 | 17.03.2017 | Kunde: UNOS - Unternehmerisches Österreich | Ressort: Wirtschaft Österreich | Presseinformation

UNOS Ballons © UNOS

Obmann Götz absolviert Trainee-Programm beim roten Koalitionspartner und lässt sich von der Gewerkschaft vorführen.

Wien – „Es ist einmalig in der Geschichte der Wirtschaftskammer, dass sich ein Fachgruppenobmann nicht für die Anliegen seiner Zwangsmitglieder einsetzt, sondern auf Seiten der Gewerkschaft für den Erhalt des Kollektivvertrags kämpft und eine neue Belastungslawine auf die Unternehmer zukommen lässt“, zeigen sich die Mandatare der UNOS in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien über das Totalversagen von Fachgruppenobmann Stephan Gustav Götz empört.

Obwohl das Verhandlungsteam mit dem gemeinsamen Ziel, keine weiteren wettbewerbsverzerrenden Kostensteigerungen für die Wiener Unternehmen zuzulassen, in die Verhandlungen ging, kam es zu einem grün-roten Alleingang von Stephan Gustav Götz und Wolfgang Zeglovits, die der Gewerkschaft eine Erhöhung für das laufende Jahr sowie einen zusätzlichen freien Tag anboten. UNOS-Verhandler Christian Führer und der WB-Vertreter verließen daraufhin die Verhandlungen, diese Vorgehensweise ist für die Wiener Werbewirtschaft untragbar. Götz ist seither auf Tauchsstation und verweigert die Kommunikation mit den anderen Fraktionen. Statt dem Obmann äußert sich nur mehr dessen gewerkschaftsfreundlicher Ausputzer Christian Schrefel im Dialog mit den anderen Fraktionen.

Wien ist anders: Grün-rot packelt mit der Gewerkschaft

Acht Bundesländer kommen ohne Kollektivvertrag aus, während Götz sich gemeinsam mit seinem roten Koalitionspartner von der Gewerkschaft vorführen lässt. Das Rückgrat eines Gummibärchens beweist Götz, indem er ein selbst gesetztes Ultimatum an die Gewerkschaft verstreichen lässt, ohne den veralteten Kollektivvertrag endlich zu kündigen und die ausweglose Situation mit den verbohrten Gewerkschaftsgenossen im Interesse der Unternehmer endlich zu beenden.

„Am Beispiel der grün-roten Packelei mit den Gewerkschaftsbonzen zeigt sich deutlich, wie schlecht die Interessen der Unternehmer in der WKO vertreten sind, wenn parteipolitischer Einfluss wichtiger als faire Bedingungen für engagierte Unternehmer ist“, so die entrüsteten UNOS-Mandatare.

Sie fordern nach der verbohrten, kompromisslosen Verhandlung mit der GPA-djp eine sofortige Kündigung des Kollektivvertrags. „Acht Bundesländer kommen hervorragend ohne ihn aus. Nur im roten Wien werden sogar die Interessenvertreter der Wirtschaft von den Genossen in der Gewerkschaft instrumentalisiert und die qualitätslose grün-rote Zusammenarbeit setzt sich zum Leiden der Unternehmer fort“, schließen die UNOS-Mandatare.

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