Markus Hinterhäuser erhält „Großen Preis der Jury“ beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 – BILD
ID: LCG26190 | 20.08.2026 | Kunde: Österreichischer Musiktheaterpreis | Ressort: Kultur Österreich | Medieninformation
Für sein Schaffen als Pianist, Festivalleiter und Kulturmanager wird Markus Hinterhäuser im Rahmen der Gala des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises am 8. September 2026 mit dem „Großen Preis der Jury" ausgezeichnet.
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Wien (LCG) – Mit dem „Großen Preis der Jury" prämiert der Österreichische Musiktheaterpreis in diesem Jahr eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Musiklandschaft: Markus Hinterhäuser. Der Pianist und langjährige Intendant der Salzburger Festspiele hat das heimische Musiktheater über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeformt sowie international sichtbar gemacht und kann zurückblicken auf eine Karriere, die künstlerische Exzellenz mit programmatischer Offenheit und nachhaltiger Kulturarbeit verbindet. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Gala in der Votivkirche Wien am 8. September 2026.
„Markus Hinterhäuser hat das Musiktheater nicht nur geprägt, sondern auch immer wieder dazu ermutigt, über eigene Grenzen hinauszudenken. Mit seinem Mut zum Ungewöhnlichen, seiner programmatischen Weitsicht und seinem untrüglichen Gespür für außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten hat er neue Räume für Begegnung, Diskurs und künstlerische Erfahrung geschaffen und damit entscheidende Impulse für die Entwicklung des Musiktheaters gesetzt. Der ‚Große Preis der Jury' würdigt dieses herausragende und nachhaltige Wirken“, so Präsident Karl-Michael Ebner.
Eine beeindruckende Karriere im Rampenlicht
Geboren in La Spezia (Italien), studierte Hinterhäuser Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie am Mozarteum Salzburg – geprägt von renommierten Lehrenden wie Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Solist und Kammermusiker gastierte er im Laufe seiner Karriere in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, von der Carnegie Hall über den Wiener Musikverein und das Konzerthaus bis zur Mailänder Scala, sowie bei internationalen Festivals von den Salzburger Festspielen über das Lucerne Festival bis zu den Berliner Festspielen.
Parallel zu seinem Wirken als Musiker entwickelte sich Hinterhäuser außerdem zu einem prägenden Festivalmacher. Als Mitbegründer und Künstlerischer Leiter von „Zeitfluß" bei den Salzburger Festspielen sowie „Zeit-Zone" bei den Wiener Festwochen setzte er früh richtungsweisende Akzente für die zeitgenössische Musik. Von 2007 bis 2011 verantwortete er das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele, 2011 leitete er die Saison als deren Intendant. Von 2014 bis 2016 stand er als Intendant an der Spitze der Wiener Festwochen, ehe er 2016 die Leitung der Salzburger Festspiele übernahm.
Über ein Jahrzehnt hinweg prägte Hinterhäuser als Intendant maßgeblich das künstlerische Profil der Salzburger Festspiele und setzte mit außergewöhnlichen Opernproduktionen, anspruchsvollen Konzertprogrammen und der „Ouverture spirituelle" international Maßstäbe. Für sein Wirken wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der französische „Ordre des Arts et des Lettres“, die „Trophée Radio Classique“ und das Ehrenzeichen des Landes Salzburg.
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