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IFP Wiener Neustadt übergibt große Wohnungspakete an erfahrene Immobilienunternehmer – BILD/VIDEO

ID: LCG26193 | 24.08.2026 | Kunde: IFP Immobilien Freizeit Parken-Wiener Neustadt | Ressort: Wirtschaft Österreich | Medieninformation

Rathaus der Statutarstadt Wiener Neustadt © Michael Weller

Am 1. September 2026 erfolgen die nächsten Übergaben der Wiener Neustädter IFP GmbH an neue Eigentümer im Rahmen der Neuordnung des sozialen, kommunalen Wohnbaus in Wiener Neustadt. Mehr als 1.200 Mieteinheiten gehen an die Immobilienunternehmen Quadradite GmbH, WertInvest WieNeu Prop GmbH & Co KG und GLM Preiswert Wohnen GmbH.

Wiener Neustadt (LCG) – Mit 1. September 2026 wird der nächste Meilenstein in der Neuordnung des kommunalen Wohnbaus der Statutarstadt Wiener Neustadt genommen. Plangemäß werden weitere 1.242 Mieteinheiten, die in einem strukturierten und transparenten Prozess angeboten wurden, an die neuen Eigentümer übergeben. Die bevorstehenden Übergaben begründen sich in der im Juni 2026 erfolgten Zustimmung der Gremien der IFP Wiener Neustadt zur Neustrukturierung der betroffenen Liegenschaften in elf Paketen. Mit 1. September 2026 werden somit bereits 1.357 von insgesamt 1.646 Mieteinheiten beziehungsweise acht der elf Pakete an sorgfältig ausgewählte neue Eigentümer übergeben sein. Bereits mit 1. August 2026 wurden die ersten 115 Einheiten an neue, gemeinnützige Eigentümer übergeben.

Mit 1. September 2026 erfolgen die Übergaben an folgende Eigentümer:

GLM Preiswert Wohnen GmbH

  • Schlögelgasse 6
  • Sparkassenhäuser/Josefstadt
  • Verbund – Flugfeldgürtel 98-102, Matthias-Schönerer-Gasse 8a-17, Steinabrückler Gasse 15-19

Quadradite GmbH

  • Dietrichgasse 23-27/Kammangasse 3-5
  • Herrengasse 24 und 24a
  • Kollonitschgasse 6
  • Raugasse 24
  • Neunkirchner Straße 49, 54 und 66

WertInvest WieNeu Prop GmbH & Co KG

  • Gustav-Kraupa-Wohnhausanlage/Flugfeld
  • Neunkirchner Straße 67
  • Pottendorfer Straße 10 und 12/Salzermühlgasse 4
  • Etrich-Hof: Matthias-Schönerer-Gasse 22 und 24, Arbeitergasse 7 und 9, Steinabrückler Gasse 10, Äußere Bahnzeile 43, 45 und 47
  • „Verbund-Häuser“ in der Kressgasse, Nittnergasse, Wielandgasse, Wiesenbachgasse, Fliegergasse, Wöllersdorfer Straße und Flugfeldgürtel
  • Anton-Ofenböck-Häuser: Neunkirchner Straße 44a, 44b und 44c, Maria-Theresien-Ring 1b und 1c, Engelbrechtgasse 1a, 1b und 1c
  • „Schärf-Haus“: Ferdinand-Porsche-Ring 1
  • Pottendorfer Straße 54-56 und 58-60

Keine vertraglichen Änderungen für Mieter

Für die Mieter kommt es nach der gewissenhaften und umsichtigen Auswahl der neuen Eigentümer zu keinen vertraglichen Änderungen und es besteht kein Handlungsbedarf für sie. Sie werden in einem gemeinsamen Schreiben der IFP Wiener Neustadt und der neuen Eigentümer informiert.

Den Vertragsunterzeichnungen ging ein transparentes, mehrstufiges Verfahren voraus, in dem die Immobilienexperten von CBRE und Rechtsexperten von FSM Rechtsanwälte fachlich, finanziell und rechtlich qualifizierte Bewerberinnen für die insgesamt 1.646 Einheiten gewinnen konnten.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Eine abschließende Information der Öffentlichkeit über das Gesamtprojekt und insgesamt erzielte Volumen erfolgt im Herbst 2026.

Informationen für Mieter finden sich auf wiener-neustadt.at und sind natürlich auch jederzeit per E-Mail an gemeindewohnungen@wiener-neustadt.at zu erfragen.

Zum Hintergrund und der Genese

  • Am 7. Oktober 2025 gaben die Stadt Wiener Neustadt und die IFP GmbH als Eigentümerin der Objekte bekannt, einen Neuordnungsprozess für die 2.256 städtischen Mieteinheiten zu starten.
  • Ziel war und ist es, den kommunalen, sozialen Wohnbau nachhaltig abzusichern und Investitionen in die Immobilien zu ermöglichen, mit denen die Wohnqualität für die Mieterinnen und Mieter erhöht werden kann.
  • Bürgermeister Klaus Schneeberger begründete den Schritt im Oktober 2026 mit drei zentralen Eckpfeilern: „Investitionen in den Gemeindebau aus dem Stadtbudget sind aufgrund der wirtschaftlichen Lage derzeit nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus verhindern hohe Belastungen aus Darlehen eine positive Weiterentwicklung. Und drittens gibt es eine massive Belastung des Stadtbudgets durch geringere Mieteinnahmen aufgrund von Leerständen. Diese drei Eckpfeiler sind es, die eine zukunftsorientierte Neuordnung des kommunalen Wohnbaus notwendig machen. Wir haben jetzt die Chance, diese Konsolidierung aktiv zu gestalten. Unser Ziel ist es, eine solide Auswahl an Mieteinheiten im Eigentum der Stadt zu behalten und in eine gute Zukunft zu führen. Für den Rest des derzeitigen Portfolios suchen wir in den nächsten Monaten im Rahmen eines transparenten Prozesses geeignete Interessenten. Wir laden dabei auch ein breites Spektrum an geeigneten Interessenten, unter anderem Wohnbaugenossenschaften und gemeinnützige Wohnbauträger, aktiv ein, an dem Verfahren teilzunehmen. So schaffen wir budgetäre Spielräume für die Stadt, in die im Eigentum der Stadt verbleibenden Objekte zu investieren und schaffen auch die Möglichkeit, dass die neuen Eigentümer in den erworbenen Objekten Investitionen vornehmen. Wir nehmen somit unsere politische Verantwortung im Sinne der Stadt Wiener Neustadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger und ihrer Zukunft wahr und ermöglichen gleichzeitig eine Verbesserung des kommunalen Wohnbaus in Wiener Neustadt.“
  • Das Projekt sieht vor, dass rund 25 Prozent der bisherigen Mieteinheiten im Besitz der Stadt beziehungsweise der IFP Wiener Neustadt bleiben werden, wodurch die Stadt ein klares Bekenntnis zum sozialen Wohnbau abgibt.
  • Für den Rest der Objekte wurden – aufgeteilt auf elf Pakete – geeignete Interessenten gesucht.
  • Die Mieter erhielten in einer breit angelegten Kommunikationskampagne umgehend nach dem Beschluss zur Neuordnung Informationsbriefe. Außerdem wurde knapp vier Monate eine Telefon-Hotline eingerichtet, eine eigene E-Mail-Adresse angeboten, sowie ein FAQ-Bereich auf der Stadt-Website implementiert.
  • Der Prozess wird von dem renommierten und international anerkannten Unternehmen CBRE federführend abgewickelt.
  • In einem mehrstufigen Verfahren wurden in den letzten Monaten alle Möglichkeiten ausgelotet und letztlich den Gremien der IFP Vergabevorschläge für die Bestbieter unterbreitet.
  • Diese wurden angenommen und die Freigabe zur Neustrukturierungen gegeben.
  • Am 1. August 2026 erfolgten die ersten Übergaben von insgesamt 115 Wohneinheiten an die gemeinnützigen Unternehmen Familienwohnbau Niederösterreich und Wien-Süd.
  • Per 1. September 2026 sind somit acht der ursprünglich elf Immobilienpakete an die neuen Eigentümer übergeben.
  • Die abschließenden Verhandlungen zur Vertragsunterzeichnung und Übergabe der restlichen drei Pakete laufen derzeit weiter.

Die gesamte Medieninformation zur Neuordnung des kommunalen Wohnbaus in Wiener Neustadt lesen Sie auf leisure.at.

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